Ein Welpe zieht ein!

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Welpen-Erziehung

Die Erziehung von Welpen ist eigentlich wie die Erziehung von Kindern: sei liebevoll, aber konsequent.

Wenn der Welpe kommt, ist er im Idealfall zwischen 8 und 12 Wochen alt. Dann befindet er sich in der Sozialisierungsphase und wird sich an deinem Verhalten, deiner Körpersprache, deinem Blick und Stimme orientieren. “Mit der Erziehung fangen wir später an, er muss sich doch erst eingewöhnen.” Diesen Satz sagen viele Welpenbesitzer, wenn sie mit ihremneuen Mitbewohner in den eigenen vier Wänden angekommen sind. Doch das ist ein Fehler, denn genau in dieser Zeit lernt ein Welpe besonders schnell und “merkt” sich deine Nachsichtigkeiten langfristig. Natürlich brauchst du nicht direkt am ersten Tag mit den Grundkommandos beginnen, doch es gibt durchaus Dinge, die du sofort nach dem Einzug beherzigen solltest.

Regeln in der Welpenerziehung für ein harmonisches Miteinander:

Dein neuer Mitbewohner muss praktisch alles lernen. Er muss sich im neuen Zuhause einfinden, er soll stubenrein werden und er darf deine Schuhe nicht fressen oder an den Möbeln kauen. Was dein Hund als Erwachsener nicht darf, sollst du ihm auch als Welpe nicht erlauben.

Wenn dein Welpe einzieht, stehen idealerweise sein Körbchen, seine Futter- und Wasserschale sowie sein Spielzeug bereit. Bist du darauf eingestellt, ihn alle zwei Stunden zum Gassi rauszubringen und kannst dem süßen Blick widerstehen, wenn der Kleine bei Tisch bettelt und partout nicht zurück auf seinen Platz möchte? Dann hast du die Grundlagen für die ersten Tage und Wochen bereits verstanden. Gib von Anfang an klare Kommandos und zeige deinem Hund, was du von ihm möchtest. Er wird schnell lernen und, wenn du konsequent genug bist, keine “Starallüren” entwickeln und dir sprichwörtlich auf der Nase herumtanzen.

Wie lernt ein Welpe “Grundgehorsam”?

Der Grundgehorsam ist das Fundament für alle weiteren Regeln im Zusammenleben. Wichtig ist, dass du immer dieselben Worte und Handbewegungen machst. Verzichte auf lange Sätze und “Erklärungen”, die deinen Hund nur durcheinanderbringen würden. Damit du erhört wirst und interessant bist, spielen Lob und Leckerlis eine essenzielle Rolle. Führt dein Welpe ein Kommando aus, wird er gelobt und bekommt ein köstliches Leckerli. Wichtig ist, dass die Belohnung direkt auf die “Tat” folgt, da dein Welpe nur so einen Zusammenhang herstellen kann.

Tipp:

Die erwachsenen Hunde weisen die Welpen mit dem sogenannten Schnauzenbiss in ihre Schranken. Sie nehmen die Schnauze des Kleinen in ihre Schnauze und halten sie fest. Das kannst du auch machen, indem du mit der Hand die Schnauze des Welpen umfasst und fixierst. Nicht zusammendrücken, aber halten. Am besten sagst du auch noch ein Kommando wie „Nein“ in bestimmtem Tonfall (nicht anschreien), straffer Körperhaltung und strengem Blick.

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